Alles Lob gebührt Allâh und möge Er den Gesandten Allâhs in Ehren halten und bewahren, sowie seine Familie und seine Gefährten.
Und nun zur Frage:
Mit einer solchen Person, die ohne Weiteres bereit ist, Verbotenes zu begehen um den Umsatz zu steigern, soll ein Muslim, der Allâh fürchtet und Seine Barmherzigkeit erbittet, keine Geschäfte eingehen.
Die erste Möglichkeit wäre, dass man ihn bei verbotenen Taten unterstützt – wie etwa die erwähnte Veranstaltung einer Modenschau - eine eindeutig verbotene Angelegenheit, bei der die Aura entblößt wird und Männer diese sehen können. Das ist auf jeden Fall verboten. Ein Werbevertrag mit einem Schauspieler bewirkt großen Schaden, weil damit Leute, die Unheil auf der Erde stiften, unterstützt und ermutigt werden.
Die zweite Möglichkeit bestände darin, ihm zu widersprechen. Infolgedessen würden Streit und Zank herrschen und dies entspräche nicht dem Sinn der Teilhaberschaft und würde bestimmt zur Auflösung der Teilhaberschaft zwischen euch beiden führen. Meistens hat dieser Teilhaber keine Hemmungen, durch Zins oder andere verbotene Mittel Geld zu erwerben. Der Muslim darf dies jedoch auf keinen Fall. Wer sicher gehen will, der soll von Beginn an auf die Teilhaberschaft mit solch einer Person verzichten.
Und Allâh weiß es am besten.